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 ElsWB an tuen (Bd. 2, Sp. 639b)   PfWB Trense (Bd. 2, Sp. 485)   PfWB an-schwindeln (Bd. 1, Sp. 278) 
 an tuen 1. anziehen. s is so heiss,

[Bd. 2, Sp. 640a]
un ich bin auʰ noch so dick ongedon! Ingenh. Ich bli dªheim, ich hab nix anzeduen Illk. ‘Mit Rosenfarb schn angethon’ Fisch. Flöhh. 472. Refl. sich anziehen U. Scherzhaft: Sich guet oder innewënni an d. tüchtig essen Hf. Vgl. an legeⁿ O. 2. erweisen. Eʰr oder Schand a. Str. Eiⁿm eppis aⁿdueⁿ ihn verhexen Hi. Siʰ e Leids a. Selbstmord begehen. Hätts s im Vater nit sölle-n-a.! Hf. Sich Müej a. sich Mühe geben K. Z. Mⁱr han üⁿs alli Müej ongedon, awr s is nit dr wërt Ingenh. Basel 4. Schwäb. 147. Hess. 14.

 

   Trense f.:
1. 'leichter Pferdezaum mit unterteilter Gebißstange' Trens (dręns) [ KU-Schmittw/O]. —
2. 'Pferdezaum mit starrer Gebißstange' [verbr.]. a. 1773: 1 Drenß, 1 Zaum, 2 Schelle [Kurpf. 1588-90 (Inventarien Rothselberg)]. Zs. PfWB Wassertrense. —
3. 'Zügel, der nur zum Reiten benutzt wird' [ LU-Alsh Altr]. —
4. 'Riemen am Kopfgeschirr, mit dem man den unbändigen Tieren das Maul zusammenschnürt' [ KU-Roßb]; vgl. Kappzaum. — Aus span. trenza 'Flechte, Seil', über das Niederländische entlehnt, Kluge-Mitzka19. — Südhess. I 1713; RhWB Rhein. VIII 1344; Bad. I 552.