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 ElsWB an tuen (Bd. 2, Sp. 639b)   ElsWB a(n) zieʰ(n) (Bd. 2, Sp. 897b) 
 an tuen 1. anziehen. s is so heiss,

[Bd. 2, Sp. 640a]
un ich bin auʰ noch so dick ongedon! Ingenh. Ich bli dªheim, ich hab nix anzeduen Illk. ‘Mit Rosenfarb schn angethon’ Fisch. Flöhh. 472. Refl. sich anziehen U. Scherzhaft: Sich guet oder innewënni an d. tüchtig essen Hf. Vgl. an legeⁿ O. 2. erweisen. Eʰr oder Schand a. Str. Eiⁿm eppis aⁿdueⁿ ihn verhexen Hi. Siʰ e Leids a. Selbstmord begehen. Hätts s im Vater nit sölle-n-a.! Hf. Sich Müej a. sich Mühe geben K. Z. Mⁱr han üⁿs alli Müej ongedon, awr s is nit dr wërt Ingenh. Basel 4. Schwäb. 147. Hess. 14.

 

 a(n) zieʰ(n) a) intr. 1. zu ziehn anfangen, vom Zugvieh; 2. stark steigen, vom Weg: s ziʰt aⁿ M. 3. im Preise steigen: d Frucht ziʰt an; 4. feucht werden: der Hanf im Keller; auch das Wetter zieht an; 5. wirken: ich hab ihn geprügelt, dis het angezöjeⁿ Hf. b) refl. 6. sich ankleiden Ensish. (öfter an duen K. Z.). c) trans. 7. anlocken Geisp. s Bett zieʰt an: wenn man sich legt, wird man erst recht krank Dü. 8. erwähnen, auf jemand oder etwas anspielen Hf. Wh. Basel 19. Schwäb. 287. Bayer. 2, 1107.

[Bd. 2, Sp. 898a]