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 ElsWB Instand (Bd. 2, Sp. 602b)   PfWB ein-stehen (Bd. 2, Sp. 833)   ElsWB in steʰ(n) (Bd. 2, Sp. 566a) 
  PfWB  RhWB Instand m. 1. Eintrittsgeld für Vereine usw. Bf. 2. Dienstantritt. Ër het für siⁿ Iⁿstand e Fässl Bier gëⁿ ebd.

 

   ein-stehen st.:
1. für etwas, für jemand e. 'bürgen, Verantwortung übernehmen'. Ich steh for des oin, was ich saa [Kaislt]. —
2. 'einen Dienst antreten', insteh [ KU-Diedk Krottb]; vgl. PfWB Einstand. Volksgl.: Wammer samschdags einsteht, bleibt mer net lang [Fogel Beliefs Penns Nr. 724]. Mittwochs soll mer ken Bedientes einstehn losse, oder 's bleibt net lang [ebd., Nr. 1313]. —
3. in der Wend. einstehenden Jahres 'laufenden Jahres'. a. 1621: Item 8 batzen ist ermeltem Sayler instehenden Jahrs Vor Karchschmier geliffert worden [WerschwSchR, Bl. 278]. a. 1621: Item 4 fl. 5 Pf. seindt instehenden 1621 Jahrs zweyen frembden Dhielschneidern (gezahlt worden) [ebd., Bl. 183]. — Südhess. II 143/44; RhWB Rhein. VIII 577; ElsWB Els. II 566; Bad. I 665. —

 

 in steʰ(n) 1. einen Dienst antreten. Iʰ bin am letsteⁿ Jänner iⁿgstandeⁿ Bf. 2. stellvertretend einspringen. Früejer sin nit alli Saldat woreⁿ, s het einer für den andereⁿ könneⁿ iⁿsteʰⁿ ebd. 3. † im Gleichgewicht sein. Vgl. ‘sacoma einstehend gewicht, vollkommen gewicht’ Gol. 459. ‘wenn die Stimmen einstanden, gab er den Ausschlag’ Mieg Chron.