Wörterbuchnetz
Netz-Navigator
 
 ElsWB Stiel (Bd. 2, Sp. 591b)   PfWB Apfel-stiel (Bd. 1, Sp. 313) 
  PfWB  LothWB  RhWB Stiel, Stil [ʿStél S. O. U.; ʿStîl Str. Lützelstn. Rauw.; ʿStìèl Hf. Schwindratzh. Kirrw.; ʿStìəl Zinsw.; ʿStíl Wh. Pl. ebs.; Demin. –ələ‘ mit dem Pl. –ələr Hlkr. Dü.] m. 1. Stiel, Handhabe an Geräten. Wortspiel mit ‘stehlen’: Du machs Bëseⁿ un ich Stiel, bezw. ich stieʰl! Z. Rda. Do luet dr S. ʰerus das ist der springende Punkt, die Hauptsache Hf. Dr S. guckt iʰm er ist sehr von sich eingenommen Str. Deⁿ S. dräjeⁿ seine Ansicht ändern, die Beziehungen abbrechen. Wi ich iʰm dis gsat hab, het er deⁿ S. gedräjt un is furt Str. 2. Pflanzenstiel. Verbindungen:

[Bd. 2, Sp. 592a]
Mit Stumpf un S. uffrësseⁿ Bf. Mit Butzeⁿ un Stieleⁿ ufësseⁿ Barr. ‘Grossmueder, was koche m'r z’ Nacht? Süri Herdäpfel un Stieleler dra!’ Hlkr. Stöber Volksb. 197. ‘Süri Holzäpfler, Stileler dra’ aus einem Kinderliedchen M. ebd. 26. Rda. Mit dëm is ni guet Kirschen ësseⁿ, ër wirft eiⁿm d Stiel (Stileⁿ Bf.) iⁿs Gsicht wenn er nicht das Beste erhält, so zankt er U. 3. Schimpfw. Tölpel. Dëʳ S.! was will dënn dëʳ mit mir? Dü. Basel 279.

 

  Apfel-stiel m.: wie schd., App(e)lstiel [WPf NPf nördl. u. mittl. VPf], -steel [NWPf SOPf].