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 ElsWB verstëcheⁿ (Bd. 2, Sp. 572b)   PfWB ver-schneiden (Bd. 2, Sp. 1268)   RhWB verschneiden (Bd. 7, Sp. 1593) 
 verstëcheⁿ 1. flicken, zustechen. Hinecht han iʰ sechs Paar Strümpf verstocheⁿ Geberschw. 2. erstechen. Iʰ möcht diʰ v.! Bf. 3. mit Mücken- u. dgl. Stichen bedecken. Er is ganz verstocheⁿ voⁿ deⁿ Schnokeⁿ Dü.

 

   ver-schneiden st.:
1.
a. 'in Stücke schneiden'; de Kuche veschneire [ KU-Schmittw/O]; die (geschlachtete) Sau v. 'zerlegen' [RO-Als, verbr.]. Übertreibend von der Operation: Er is ganz verschnied worr [ ZW-Battw]. —
b. 'falsch zuschneiden'.

[Bd. 2, Sp. 1269]
Das Klääd is verschnied [ ZW-Battw]; vgl. PfWB vergrutzen 1. —
c. 'beschneiden, stutzen', vgl. PfWB einschneiden 1 c. Die Bääm werren verschnerre [ PS-Erfw]. —
d. de Wein v. 'mehrere Weinsorten mischen' [KB-Zell, verbr.]; vgl. PfWB verstechen 2. —
e. RA.: Sie han nix mitnanner zu v. 'Sie haben nichts mehr miteinander zu tun, sind zerstritten' [ RO-Duchr]. —
2. de Stier v. 'kastrieren' [NW-Frankeck, verbr., Gal-Sap Buch-Illisch]; vgl. PfWB vergelzen, PfWB verheilen 2, PfWB verkappen, PfWB verkluppen, PfWB verknippen, PfWB vernonnen; alle Syn. s. PfWB kastrieren. — Südhess. II 617; RhWB Rhein. VII 1593; ElsWB Els. II 493; Bad. II 106.

 

 ver -schneiden: 1.a. etwas v., in kleine Stücke schn. Rhfrk. RA.: Der hot meh se v. wie dau er besitzt mehr als du Saarl-Pachten. — b. die ganz Hand horre sich verschnid zerschnitten Rhfrk. — c. einen Stoff (Kleid) v., beim Schn. verderben Allg. — 2. sich v., falsch schn. Allg.