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| ElsWB Schwed (Bd. 2, Sp. 521b) | PfWB Schwede (Bd. 5, Sp. 1576) | |||||||||||||||||||
1. 'Bewohner des Landes Schweden', Schwed [mancherorts], Pl. Schwede [mancherorts], Schwere [PfId. 130]. RA.: Mei liewer Schwed! Ausdruck des Erstaunens, des Konstatierens, der leichten Drohung [ LU-Oggh]. VR.: Die Schwede sein kumm / mit Peife un Trumm, / hun alles genumm. / Hun die Finschder ingeschlaa, / hun's Blei eweg getraa, / hun Kuchele draus gegoß / un de Bauer dotgeschoß [RO-Würzw (Landauer Anzeiger 30. 10. 1929), ähnl. Kaislt]. Bet, Kindel, bet! / Morgen kommt der Schwed. / Morgen kommt der Oxenstern (s. PfWB Ochsenstern), / der wird die Kinder beten lerne [LU-Alsh/Gr (Landauer Anzeiger 30. 10. 1929)]. Paff, Paff, bet! / Morje kummt de Schwed, / Morje kummt de Ochsestern, / der hat die Paffe gar se gern [KU-O'staufb ZW-Rimschw]. Karlchen, Fritz und Grete! / Wer frech ist, kommt zu den Schwede. / Wer brav ist, der ist frei / eins, zwei, drei [ NW-Weish/S]. — 2. 'Rausch'. Er hat en Schwed [ LA-Frankw], e Schwedche, Dim. [Bd. 5, Sp. 1577] [ ZW-Bechhf Wiesb]. Er hat e Schwed hemmgedraa [ IB-Ballw]. — 3. Neckname für die Bewohner von WD-Saal, Pl. Schwede [WD-Saal und Umg.]; vgl. PfWB Schwedenbauer, PfWB schwedisch. — Südhess. V 898; RhWB Rhein. VII 2033; ElsWB Els. II 521.
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