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 ElsWB schnutzeⁿ (Bd. 2, Sp. 513a)   RhWB schnutzen (Bd. 7, Sp. 1693)   ElsWB schnützeⁿ (Bd. 2, Sp. 513b) 
  PfWB  LothWB  RhWB schnutzeⁿ [nùtsə Felleri.; nytsə Banzenh. Su. Osenb. Hlkr. Dü. Scherw. Bf. Bisch. Mutzig Illk.] 1. schnauzen, schimpfen. Er het gschnuzt, wo iʰ iʰm gseit ha, ass iʰ nimmʳ bi-n-iʰm bli Dü. 2. fauchen, von Katzen. Wëⁿⁿ d Katz e Hund sieʰt, se schnuzt si Bf. Dr Hund schnuzt knurrt Bisch. 3. unpers. schwer halten. s wurd s., bis mⁱr do howeⁿ sin mit dëm Wajeⁿ voll! Dü. s. raucheⁿ.

 

  PfWB  ElsWB  LothWB schnutzen -uts- Merz-Bergen schw.: küssen (derb). — Abl.: die Schnutzerei, dat Geschnutz.

 

  PfWB  LothWB  RhWB schnützeⁿ, schneüzeⁿ [nitsə fast allg.; næìtsə Ndrröd.; Part. knitst fast allg., knetsə Z.] 1. tr. schneuzen, die Nase putzen. Schnitz diʰ! Brum. Schnitz d Nas! Su. Schnitz dini Nas mit em Nastuech un nit mit em Ärml! Hlkr. D Nas schneizeⁿ Ndrröd. 2. intr. schneuzen. Alle (frz.), schnitz! sagt man zu kleinen Kindern, denen man die Nase putzen will und zu dem Zwecke das Taschentuch schon an die Nase hält K. Z. Schnitz doch nit so hert, du versprëngs noch emol eps im Hirn! Ingenh. ‘in dem die andere Weiber alle mit Nasenschneutzen .. zustimmen’ Mosch. I 87. ‘zu viel schneutzen machet die Nase bluten’ ders. I 206. — Basel 262. Bayer. 2, 591.