PfWB LothWB RhWB schnutzeⁿ [nùtsə Felleri.; nytsə Banzenh. Su. Osenb. Hlkr. Dü. Scherw. Bf. Bisch. Mutzig Illk.] 1. schnauzen, schimpfen. Er het gschnuzt, wo iʰ iʰm gseit ha, ass iʰ nimmʳ bi-n-iʰm bli Dü. 2. fauchen, von Katzen. Wëⁿⁿ d Katz e Hund sieʰt, se schnuzt si Bf. Dr Hund schnuzt knurrt Bisch. 3. unpers. schwer halten. s wurd s., bis mⁱr do howeⁿ sin mit dëm Wajeⁿ voll! Dü. s. raucheⁿ. | | PfWB ElsWB LothWB schnutzen -uts- Merz-Bergen schw.: küssen (derb). — Abl.: die Schnutzerei, dat Geschnutz. | | PfWB LothWB RhWB schnützeⁿ, schneüzeⁿ [nitsə fast allg.; næìtsə Ndrröd.; Part. knitst fast allg., knetsə Z.] 1. tr. schneuzen, die Nase putzen. Schnitz diʰ! Brum. Schnitz d Nas! Su. Schnitz dini Nas mit em Nastuech un nit mit em Ärml! Hlkr. D Nas schneizeⁿ Ndrröd. 2. intr. schneuzen. Alle (frz.), schnitz! sagt man zu kleinen Kindern, denen man die Nase putzen will und zu dem Zwecke das Taschentuch schon an die Nase hält K. Z. Schnitz doch nit so hert, du versprëngs noch emol eps im Hirn! Ingenh. ‘in dem die andere Weiber alle mit Nasenschneutzen .. zustimmen’ Mosch. I 87. ‘zu viel schneutzen machet die Nase bluten’ ders. I 206. — Basel 262. Bayer. 2, 591. |
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