in schnurreⁿ 1. einschrumpfen, eingehen, von Stoffen und Geweben. D wulleneⁿ Kleider muss mr alli e bissl gross strickeⁿ, dënn si schnurreⁿ gar arig in Lützelstn. D Schuʰ schnurreⁿ in, wann sⁱe nass gewëˢn sin Wh. Sin d Hoseⁿ ingschnurrt, oder bis so gewachseⁿ? Illk. Scherzhafte Wendungen: s Portmonnaie schnurrt in das Geld geht zu Ende Illk. Dr Maujeⁿ is mⁱr inggschnurrt vor Hunger K. Z.; vom Überessen M. 2. runzelig werden, von Personen. ‘Dass sich die Alt nit schämmt, dis yngschnurrt Ledder do’ Pfm. II 2. — Schwäb. 475. Bayer. 2, 580. Pfalz. | | -schnurren schw.: 'einschrumpfen, zusammenfallen', -schnurre [ BZ-Billh], -schnorre [ KU-Schmittw/O LU-Neuhf NW-Geinsh]; vgl. PfWB einschnurren, PfWB zusammenschnärren; zesammegeschnurrde Beerlich 'verkümmerte Traubenbeeren' [ BZ-Billh]. Mer schnorrt de Mage zamme, vor Hunger [ LU-Neuhf]. Er war so en kleener zammegeschnarrder Mann [Beam Penns 112]. Un dr Kilian trat (trägt) vum Parre / So e steifer, schwarzer Hut. / Was r n hüt vorm Sammeschnarre / Wie r n duus 'sanft' behannele duht! [Kühn Hamet 65]. ElsWB Els. II 506. — |
| | |