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 ElsWB Schmeiss(e) (Bd. 2, Sp. 488a)   DWB schmeisze (Bd. 15, Sp. 998)   RhWB Schmeizschnake (Bd. 7, Sp. 1457) 
  PfWB  RhWB  RhWB Schmeiss(e) [ʿSmèis Mittl. M.; ʿSmais Su. Rapp. Str.; ʿSmæis Bisch. K. Z.; ʿSmǽs Wh.; Pl. –ə] f. 1. Schmeissfliege, Musca vomitoria Rapp. Zss. Schmeissmuck. 2. Made der Schmeissfliege am Fleisch K. Z. 3. Blattlaus M. 4. Pl. anmassende, prunksüchtige Leute Str. Bayer. 2, 557.

 

 schmeisze, f. schmeiszfliege. die älteren dialekte zeigen andere bedeutungen: ahd. smîʒa? (salbsmîʒan unciam) Graff 6, 837, mhd. nicht bezeugt, mnl. smete schlag, wurf, mnd. smite 'ein lose gedrehtes tau, das zur einfassung der segel gebraucht wird'. Schiller-Lübben 4, 264a. 6, 264b, neund. smîte, der steinwurf als längenmasz Schambach 198a, smite schleuder Woeste 244a. nhd. dagegen nur in der bedeutung 'schmeiszfliege' (zu schmeiszen 4, a): schmeisze (die, quasi dicas eine scheisze, oder scheiszfliege) musca major Steinbach 2, 466, ebenso mundartlich Kehrein nachtr. 48. Frommann 4, 183 (schlesisch), schweiz. schmeitze Stalder 2, 335. vgl. auch Kluge5 330a (s. v. schmeiszfliege):

ja wenn die fledermeus' in solchen (pickelhauben) werden nisten,
auf allen kriegeszeug die schmeissen werden misten.
Scherffer ged. 681;

Laxa hat ein schönes fleisch, eines von dem weissen,
doch man saget dasz jhr drauff offte sitzen schmeissen.
Logau 2, 232, 137;

[Bd. 15, Sp. 999]

fleischbänke wo die schmeiszen hausen,
die fetten braten anzuschmausen.
Göthe 41, 255 (Faust II, 4).

bair. die schmaiszen kolik, durchfall Schm. 2, 557.

 

  PfWB Schmeiz-schnake -tsnk Kreuzn-Windesh f.: dass.