PfWB RhWB schlitzeⁿ [letsə Strüth Logelnh. M.; lìtsə Str.] 1. schlitzen. s het e Nast gschlitzt M. 2. (= schletzeⁿ?) die Türe zuschlagen. Mues d Tür nit s.! Logelnh. — Bayer. 2, 540. | | -schlitzer m.: dass., -schlitzer [ PS-Geisbg]. — | | PfWB ElsWB schlitzen das Wort ist Rhfrk, Mosfrk, Rip, Berg, u. zwar nach dem Nhd. -its-, –e- schw.: 1. trans. a. nach dem Nhd. einen Schlitz in einen Stoff schneiden; do muss de en bissche schl., mehr dafür en Schlitz mache (schneire) Rhfrk, Allg.; de Föss woren em su opgelofe (geschwollen), dat se em de Stevvele schl. (mehr opschl.) mote (mussten), für se uszekrige Rip, Allg.; die Kopfenden an Tür- u. Fensterrahmen anschneiden Mettm. — b. Bohnen schl., die Seitenfasern an ihnen abziehen Prüm-NPrüm. — 2. intrans. a. mit »sein«, sich durchzwängen; dedurchschl., eiligst sich begeben, de Trapp eropschl.; no der Stell (hin)schl. Sol, Elbf. — b. mit »haben« Eisbahn schlagen Verbr. nach Wk. VII 31 in Jül-Freialdenhv Gereonsw Mersch, Aach-SJöris, Geilk-Immend Loverich. — Abl.: die Schlitzerei, dat Geschlitz. |
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