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 ElsWB schupfeⁿ (Bd. 2, Sp. 425a)   LothWB schuppen (Bd. 1, Sp. 469b) 
 schupfeⁿ [ùpfə S. O. Bf. Str. Hf.; ypfə Geud.] 1. stossen, ruckweise bewegen. Soll ich dⁱr e bissl s.? soll ich dir beim Klettern nachhelfen? Geud.; daher auch die Drohung: Wart, ich will dⁱr s.!

[Bd. 2, Sp. 425b]
Wart, ich will dir helfen! ebd. Wënn iʰ deⁿ Sack uf deⁿ Buckl nimm, mues mⁱr s. musst du ihn mir mit einem Ruck auf die Achsel laden Bf. Dunzenh. D Garweⁿ wëreⁿ uf d Schüpf (s. d.) gschupft Bf. 2. schnell laufen Katzent. Scherw. 3. ä. Spr. ‘Weinverkäufer, welche falsches Mass hatten, und Bäcker, welche Brot gegen die Stadtverordnung machten, wurden in Str. geschupft, d. h. mit einem Strafwerkzeuge in den Kot geworfen und mehrere Male damit bedeckt. Das älteste Strassb. Stadtrecht, 1270, Art. 48 sagt: ‘Swer ouch unrechte misset den win, den sol man schüpffen, und der wurt, dez der win ist, der git ein pfunt’ s. Oberlin 1452, Als. 1851, 37. 4. Part. gschupft verrückt Str. S. Swz. 354. Basel 151. 265. Schwäb. 481. Bayer. 2, 440.

 

  schuppen [upən Falk. Si. u. s.; župən Bo.] tr. v. 1. schieben, stoßen, nachhelfen: nu schupp m'r mol ze guts! hilf mir mal ordentlich nach! Lix. 2. flink werfen Bo.: e Stoïn en d'Loft sch. — 3. schaben: Murte sch. Möhren schaben Si.  ElsWB els. 2, 425 u. baier. 2, 440 schupfeⁿ.  DWB Gr. Wtb. 9, 2006 schupfen, schuppen; mhd.  Lexer schupfen.