PfWB RhWB sëgneⁿ [sáknə S. Krüth Su. Hlkr.; sájnə Dü. Mütt.; sákə Dollern; sájə Co. M. U.; sǽjə Str.] segnen. Gruss eines Eintretenden an die Essenden: Gott sëgⁿ s üʰ! [Kòt sáks i!] od. Sëⁿ Gott! Dollern; Gott sëgⁿ s üʰ od. Sëⁿ s üʰ Gott! Su.; Sëgn s üʰ Gott! Krüth; Sëgⁿ s Gott! Osenb. Sëjⁿ (s) Gott! Mittl.; Sëjⁿ Gott! Elsenh. K. Z., auch als Tagesgruss älterer Leute beim Eintritt in eine Stube, worauf die Erwiderung Dank dⁱr (od. üʰ) Gott! Ingenh. (jetzt meist Buschur, frz. bonjour als Eintrittsgruss). Scherzh.: Gott sëgⁿs üʰ, Gott nëʰms üʰ, Gott gëb s mir! Su.; ebenso Sëjⁿ Gott um's halb! wenn man selbst mitessen will Dü. Der Gruss wie oben gilt auch beim Trinken, wenn der erste das Glas hebt und Gsundheit wünscht. [Kot sǽn tiχ! Oermi.] heisst es, wenn ein Kind niest. Iron.: Die Burst sin, wo si uf dr Kilb gsiⁿ sin, mit Rëjeⁿ gsëjent woreⁿ durch und durch nass geworden Mütt. 2. refl. Spw. ‘Mer muss sich sēnge, wann mer s Kriz in der Hand het’ Dehli. JB. XI 44; sich regalieren Wh. — Bayer. 2, 239. | | PfWB RhWB insëgneⁿ einsegnen, konfirmieren Mütt. Ingenh.; jetzt dafür meist vorstelleⁿ. |
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