PfWB RhWB Sufeⁿ n. die gekochte Tränke des Viehes Z. Het s Vieʰ s S. schun? Ingenh. Zss. Sufeⁿküwl Tränkkübel Z. W. | | Saufen n.: 'mit heißem Wasser (unter Zusatz von Futtermitteln, Speiseresten, Spülicht, Kleie, Schrot, Mehl, Hafer, Kartoffeln, Futterrüben, Treber o. ä.) angemengtes Viehfutter', Saufe [verbr. nördl. u. mittl. VPf östl. NPf westl. WPf mancherorts MPf vereinzelt übrige Pf, Krämer Gal 180 Don-Schowe Torscha], Suffe [ HB-Medh N'alth HB-Nd'gailb IB-Gersh Reinh], Suff [ IB-Bliesmg]; vgl. PfWB Saufe, PfWB Saufens, PfWB Saufensach; Zs.: PfWB Grundbirnen-, PfWB Kleien-, PfWB Mehlsaufen; Syn. s. PfWB Tränke 2. Frauenarbeit: S. mache (for's Vieh) [ NW-Elmst, mancherorts]; de Sai ehr S. [ RO-Als]; em Veeh S. gewwe [ RO-Als]. Ich muß 's S. richde for's Vieh [ LA-Gommh]. Mach de Kuh S.! [ LU-Alsh]. Volksmed.: Bei schrundigen Händen muß mer S. dricke un met sieße Rahm schmeere 'die Tränkeinlage, z. B. Kartoffeln, mit den Händen durchdrücken und die Hände mit süßem Rahm einschmieren' [ KU-Herschw/Petth]. Volksgl.: »Der Kuh, die gekalbt hat oder sonst vielleicht erkrankt ist, gibt man von den Kräutern des Gewürzwisches vom Tag Maria-Himmelfahrt in die Tränke, Saufen geheißen« [LA-Mart (Franz 231)]. Südhess. V 101; RhWB Rhein. VII 805; ElsWB Els. II 330 Sufen. | | PfWB ElsWB Saufes zǫufəs Bernk-Rhaunen, Trier-Primst, Wittl-Cröv, Honth Krinkhf, Zell-Trarb, Koch-Treis, May-Naunh Sg. t. n.: Viehsaufe. — Suppəskopp f. Schöpflöffel für die V.saufe Mörs-Neuk. |
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