PfWB LothWB RhWB ran [rân fast allg.; rôn Bisch. K. Furchhsn. Ingenh. Geud. Wh.] Adj. Adv. schlank, schmächtig, mager, dürr (von Menschen; auch von Tieren und Feldfrüchten Dü.) E raneʳ Mensch Obhergh.; e raneʳ Kërl Logelnh. Brum. Ingw. Er glicht in dëm, ër is nur e bissle raner Horbg.; e r. Maidl Bebelnh. D Bäckereⁿ is e rani, bleichi Përson Bf. Dis is emol e rans Dingl ein schmächtiges Mädchen Molsh. Weis, wënn einer r. is, ist er auʰ gleichi Illk. Er is so r. ufgschossⁿ schlank in die Höhe gewachsen Wh. Si luegeⁿ so r. driⁿ, sëli Kinder; s wurd ⁱʰneⁿ halt oʰ nit allewil ufgstellt, was si gërn hätteⁿ Orschw. E raneʳ Hund Dü. Das sin rani Dürlips magere, dünne und holzige Dickrüben ebd. Zss. rangliderig von einer schwach gebauten Kuh Lobs. ‘rahn’ Stöber Mäder 105. ‘zu dick, zu rahn’ (Gegensatz) 1592 Als. 1858, 100. ‘ein Ran bigend .. Weib’ Fisch. Garg. 87. ‘gracilis rhan dünn’ Gol. 102 ‘raan’ Œlinger 26. ‘rahn graile’ Martin Coll. 155. ‘Sie war rahn von leib’ Mosch. I 178. ‘Rahn schlank’ Klein. ‘s (Lissel) isch maauer, dirr un raan as wie e Jumfer Saare’ Pfm. I 7. ‘Es (das Gaisel) ist halt rahn unn nett gemacht’ E. Stöber II 127. ‘E Zugg von Klosterbrüedre Kummt schmächdi, bleich un rahn’ Schk. 247. ‘Un d hyti Waar, die isch ne viel ze raan’ Hirtz Ged. 209. — Basel 234. Schwäb. 424. Bayer. 2, 102. Hess. 314. Pfalz. Westerw.[Bd. 2, Sp. 262a]
| | PfWB ElsWB LothWB ran II rān (mhd. Lexer ran) in Saarbr (neben ram, –ǫ-); rn Goar-Weiler; s. ramm III Adj.: mager von einem Tier, das trotz Fütterns nicht zunimmt; mager, vom Menschen. | | PfWB LothWB RhWB ran [rân fast allg.; rôn Bisch. K. Furchhsn. Ingenh. Geud. Wh.] Adj. Adv. schlank, schmächtig, mager, dürr (von Menschen; auch von Tieren und Feldfrüchten Dü.) E raneʳ Mensch Obhergh.; e raneʳ Kërl Logelnh. Brum. Ingw. Er glicht in dëm, ër is nur e bissle raner Horbg.; e r. Maidl Bebelnh. D Bäckereⁿ is e rani, bleichi Përson Bf. Dis is emol e rans Dingl ein schmächtiges Mädchen Molsh. Weis, wënn einer r. is, ist er auʰ gleichi Illk. Er is so r. ufgschossⁿ schlank in die Höhe gewachsen Wh. Si luegeⁿ so r. driⁿ, sëli Kinder; s wurd ⁱʰneⁿ halt oʰ nit allewil ufgstellt, was si gërn hätteⁿ Orschw. E raneʳ Hund Dü. Das sin rani Dürlips magere, dünne und holzige Dickrüben ebd. Zss. rangliderig von einer schwach gebauten Kuh Lobs. ‘rahn’ Stöber Mäder 105. ‘zu dick, zu rahn’ (Gegensatz) 1592 Als. 1858, 100. ‘ein Ran bigend .. Weib’ Fisch. Garg. 87. ‘gracilis rhan dünn’ Gol. 102 ‘raan’ Œlinger 26. ‘rahn graile’ Martin Coll. 155. ‘Sie war rahn von leib’ Mosch. I 178. ‘Rahn schlank’ Klein. ‘s (Lissel) isch maauer, dirr un raan as wie e Jumfer Saare’ Pfm. I 7. ‘Es (das Gaisel) ist halt rahn unn nett gemacht’ E. Stöber II 127. ‘E Zugg von Klosterbrüedre Kummt schmächdi, bleich un rahn’ Schk. 247. ‘Un d hyti Waar, die isch ne viel ze raan’ Hirtz Ged. 209. — Basel 234. Schwäb. 424. Bayer. 2, 102. Hess. 314. Pfalz. Westerw.[Bd. 2, Sp. 262a]
|
| | | | |