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 ElsWB Ramm(e) (Bd. 2, Sp. 254a)   PfWB Mist-grube (Bd. 4, Sp. 1350) 
  PfWB  LothWB  RhWB Ramm(e) [Ràm Dachstn. Achenh. K. Z. Han. Reichstett Hag. Wörth Lobs. Betschd. Kindw. W.; Ràmə Zinsw.; Demin. Ramələ Bed. 2 Lutterb.; Raml] f. Rabe, Krähe. R., R., din Nest brënnt, D Jungeⁿ sin schun alli vrbrënnt singen die Kinder unter dem Krähennest, um die Krähen aufzuscheuchen Betschd.; Var. Dini kleine Kinder sin alli verbrënnt

[Bd. 2, Sp. 254b]
Hag. Stöber Volksb. 321. Beim Anblick einer fliegenden Krähenherde rufen die Kinder: Rammeⁿ, Rammeⁿ, Dudlsack! Ingw. ‘Rammen’ Str. 1554 JB. IV 54. 2. Demin. Jungi Rämmle junge Raben Geud. Rämmele (ein Spiel) der schwarze Mann Lutterb.Bayer. 2, 89. Pfalz.

 

 -grube, -grübef.: = PfWB Mistkaute, Mischt-, Meschtgrub, s. PfWB Mist [ NW-Haßl LU-Limbghf, mancherorts Don], Meschtgruw (-grūw) [Mang 182], Mischt-, Meschtgrieb (-grīb) [PS-Erfw NW-Frankeck Geinsh LU-Böhl LA-Gommh Siebdg Wollmh BZ-Annw Dierb GH-Kand Bergz (Kamm 20) Heeger Südostpf. 19]. RA.: Mer meent, der hätt e M. im Hals, bei starkem Mundgeruch [ NW-Geinsh]. Einen VR. s. PfWB Birkweiler. a. 1596: Ein Hoffstadt mit sambt ... altten gebewen ... Ställen ... mistgrueben [WerschwSchR 221r]. Südhess. IV 687; ElsWB Els. I 268. —