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 ElsWB Rud (Bd. 2, Sp. 236a)   PfWB Hunds-räude (Bd. 3, Sp. 1242) 
  PfWB  LothWB  RhWB Rud [Rýt Fisl. bis Z. AEckend.; Demin. Rùtl Bed. 2 Dehli.] f. (m. M. Hag.) 1. Räude, Krätze, Grind O. bis Bf. St. Mäder. In Sprache und Sittenbildern geschildert von Adam Mäder ... hg. v. Aug. Stöber, Mülhausen 1876. 107. Unger deⁿ Schäfⁿ is d R. usbrocheⁿ Fisl. Wu fangt dr Rud eigeⁿtliʰ oʰ aⁿ? — Eⁱ, das will iʰ üʰ grad

[Bd. 2, Sp. 236b]
sageⁿ, Froi Pfarrereⁿ, dehängeⁿ am A.! M. JB. X 248. Die R. zeigt sich besonders und zuerst zwischen den Fingern Bf. ‘Ruden scabies’ Herrad 186. ‘die Rud der Sünd’ Geiler Narr. 1, 211ª. Glimpfausdr. dafür ‘spoteʳ Firoweⁿd’ Mü. St. 2. Klappertopf, Alecterolophus, eine phanerogamische Schmarotzerpflanze, bes. auf Kleefeldern Logelnh. Dis Joʰr git's Rudleⁿ genug Dehli. Bös wie Rud zu unartigen Kindern Horbg. 3. rauher, kalter Wind St.; plötzlicher, kalter Regenschauer (vgl. die Zss.), Strichregen Bisch. Illk. Str. K. Z. Basel 242.

 

  -räude f.: 'Hunderäude', -raid [ KB-Kriegsf]. Südhess. III 805. —