Wörterbuchnetz
Netz-Navigator
 
 ElsWB Rib(i) (Bd. 2, Sp. 219a)   PfWB Reibe (Bd. 5, Sp. 466) 
  PfWB  RhWB Rib(i) [Rípi Roppenzw.; Rípə Olti.; Ríp Bebelnh. K. Z. Han. Lobs. Rothb.; Ræìp Ndrröd.] f. Reibmühle für Hanf; Einrichtung, vermittelst welcher der Rohhanf mürbe gerieben wird; dieselbe besteht aus einem runden, erhöhten steinernen Bett, auf welchem ein schwerer konisch gearbeiteter Stein durch Wasser- od. Dampfkraft schnell umgetrieben wird. Die Arbeit des Hanfreibens ist wegen der Gefahr von Quetschungen an Händen und wegen des sichmassenhaft dabei entwickelnden Staubes recht unangenehm. Das is [tà] vil Staüb bi dër Ribi Roppenzw. 2. Traubenreibmaschine Bebelnh. (s. Zss.) — Basel 237. Schwäb. 429.

 

   Reibe f.:
1. = PfWB Reibeisen 1, Reib [ KU-Schmittw/O PS-Geisbg]. —
2. = PfWB Hanfreibe [ KU-Kaulb KL-Hirschhn LA-Venn]; vgl. PfWB reiben. Nach dem Brechen, Schwingen und Hecheln kamen die Hanf- oder Flachsfasern uf die R. Sie wurden unter den Steinen der Ölmühle gequetscht, um die restlichen Holzteilchen zu entfernen [KU-Kaulb (vor 1900)]. — Südhess. IV 1325; RhWB Rhein. VII 267/68; ElsWB Els. II 219.