breit [práit Roppenzw. Rauw.; prèit M.; prait O. Str.; prǽt Barr; præit K. Z. Betschd.; prát Bühl Wingen; præt Wh.] Adj. 1. wie hochd. Rda. Bis b. üwer d Stirn! bist halb verrückt NBreis. E Langs un e Breits macheⁿ viel Gerede machen [Bd. 2, Sp. 203b]
Roppenzw. Su.; s. auch Langs Seite 596. Zss. Breithau Seite 394. 2. Subst. Breiter schlechter Schnaps Mü. Str. Hf. Rauw. ‘wenn in dere Fraü ihre Knoche güet üsfalle, so trinke mr e Breiter mitnander’ Lustig II 138. — Bayer. 370. | | hand-breit Adj.: wie schd., handbräät, -braat, s. PfWB breit [verbr.]; vgl. PfWB fußbreit; e h. Stick Papier [ LU-Alsh]. Südhess. III 90; Rhein. III 198 Z. 27; Lothr. 228; Bad. II 547. | | Hand- in der Zs. wie –besem, –bohr, –breit, –feile, –feger, –gelenk, –greiflich, –griff, –gemein, –gerecht, –karre, –klemme (in der Schlosserei), –korb, –manschette, –maschine, –postille, –riemen (in der Schusterei), –ruder, –säge, –schlitten, –schraube, –spule (in der Weberei), -stäuber, –wagen, –weber, –webstuhl, –walze (in der Schusterei) wie nhd.; dazu |
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