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 ElsWB Prinz (Bd. 2, Sp. 195a)   PfWB Prinzeß (Bd. 1, Sp. 1229)   PfWB Prinz (Bd. 1, Sp. 1229) 
  Prinz [Prìnts, Prents allg. (-æ-M.); Pl. –ə] m. 1. Prinz. Scherzh. P. Bappeⁿdeckl Obhergh. M. 2. kleiner Knabe. Si hän e jungeⁿ P. überkummen Banzenh., ähnl. Hi. K. Z. Basel 41.

 

  Prinzeß f.: 'Prinzessin', vgl. PfWB Prinz. Das Susann un das Karolin, die danze wie d' Prinzesse [Croissant 25]. Südhess. I 1119; RhWB Rhein. VI 1114; ElsWB Els. II 195; Bad. I 327.

 

   Prinz m.:
1.
a. wie schd., vgl. PfWB Prinzeß. Der werd wie e Prinz gehall [NPf, verbr.]. —
b. Uzname für die Bewohner von HB-Böckw, die Prinze.
2. scherzh. für den ersten, auch jeden neugeborenen Sohn. Ehr freien eich iwwer eier P. [verbr.]. VR.: Erbse, Bohne, Linsen, wir haben einen Prinzen; Erbsen, Linsen, Bohnen, wir tuen ihn recht schonen; Bohnen Linsen, Erbsen, der Prinz derf uns nit sterbsen [ IB-Seelb Ingb]. Das bei Hebel 116 verzeichnete Rätsel für Kartenspiel beginnt: Ich kenn ein Land mit vier Provinzen, ein jedes Reich hat seine Prinzen.
3. Hundename [verbr.]. — Südhess. I 1118/19; RhWB Rhein. VI 1113; ElsWB Els. II 195; Bad. I 327.