praʰleⁿ [prâlə Co. Bf. Str.] 1. prahlen. Spw. Es is lichter p. aˡs zaʰleⁿ Str. Wër klajt, dëm söll meⁿ nëmmeⁿ; Wër praʰlt, dëm söll meⁿ gëⁿ Bf. 2. refl. ‘Niemes hätt sich kenne prahle .. Dass’ Frœlich Holzh. = Jules Froelich, Strosburjer Holzhauerfawle .. Nancy 1885. 8. ‘Het er am End nit gschnitzt un sich bi Euch gebrahlt?’ Kettner Mais. 80. 3. lärmen. ‘mit ungestühmen schreyen und prahlen sprach er’ .... Zwinger bei Mieg 1, 173, N. 68. — Schweiz. 5, 580 brälle. Schwäb. 95 brallen. Vgl. pratzeⁿ. | | prahlen schw.: 'sich rühmen, großtun'. Er prahlt [fast allg.], prahlt sich [ Gal-Dornf]. Der kann blouß prahle [ LA-Gommh]; vgl. PfWB brallen. Syn.: angeben 4, PfWB anrichten mit der Saubolle, aufblasen 2 b, PfWB aufbrüsten, PfWB aufbürsten 1, PfWB aufschmieren, PfWB aufschneiden 3, PfWB aufspielen 2, PfWB pänzen, PfWB blähen 4, PfWB blasen 8, PfWB prammen, PfWB prangen, pranzen, PfWB prasseln1 3, PfWB pratzen, PfWB preisen, PfWB bröken, PfWB protzen, mit großen Hunden brunzen, brüsten, bürsten 4, PfWB dicktun, PfWB flunkern, PfWB fotzen, PfWB großmogulen, PfWB großtun; auf die Pauke, auf die Pferde hauen; herausstreichen, -tun, hervortun, herunterreißen, hochstapeln, käsen, Sprüche klopfen, kohlen; sich in (an) den Laden legen; Apfeltörtchen, Brulljes, Tänze, sich dick (groß, grün, stark, wichtig), Fürze, den Meckes, Sprüche, Wind machen; markieren, reißen, renommieren, rühmen, mit dem großen Löffel schöpfen; den Dicken, den Geschwollenen, den großen Mann spielen; große Bogen, große Töne spucken; strahlen, stratteln, stratzen, strotzen, strunzeln, strunzen. — F.: zumeist brālə; NWPf u. VPf vielerorts brlə. — Südhess. I 1061; RhWB Rhein. VI 1064; ElsWB Els. II 187; Bad. I 305. |
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