Pfriemeⁿ [Pfrîamə Bf.; Pfrìəmə Co. K.; Pfrìèmə Z.; Pfrîmə Str.] m. Pfriem, Ahle des Schuhmachers oder Sattlers, findet sich in vielen Haushaltungen. — Bayer. 453. | | Pfriem das Wort ist in Bed. 2 a nur in der Selfk geschlossen verbr., sonst sehr vereinzelt, -m, Pl. -mə(n) m.: 1. für das spitze Gerät (Ahle) zum Stechen von Löchern in Leder oder Tuch ist Seule das geläufige Wort; doch prīm Klev-Goch, Duisb; -ē:- Eup-Stdt, Köln-Stdt; frīm Goar-Salzig; -ē- uWupp 1870 (RhKlaaf); -ī- für Knopflöcher Mörs-Neuk; in Simm-Laub prīmlox Loch im Schnürstiefel für den Schnürriemen, aber nęirəfrīm fingerlanges, rundes Stäbchen aus Knochen, vorn langsam spitz zulaufend; es dient zum Entfernen der Reihfäden (das Simpl. fehlt). — 2.a. prē:m Stricknadel Geilk-Birgden, Heinsb-Bocket Breberen Höngen Karken Tüddern; -e·i.- Millen; en Spel P.ə. — b. pre·i.m Drahtfeder, um die kleine, mit Seide umsponnene Papierspule gedreht, um das schnelle Ablaufen zu hindern, in der Weberspr. Kref; -ī:- Elbf. — c. -ē:- Krätzer in der Tuchfabrik Aach-Stdt. — d. brē:mər der Pfr. des Korbmachers Daun-Neroth 1860. |
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