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 ElsWB Rëjeⁿmueter (Bd. 1, Sp. 741b)   PfWB Butter-milch (Bd. 1, Sp. 1410) 
  PfWB  LothWB  RhWB Rëjeⁿmueter f. Cirruswolken Z. Dehli.

 

 -milch f.: wie schd., Butter-, Bottermillich, milch, -milsch, s. PfWB Butter u. PfWB Milch [allg.]. Der is blaß (im Gesicht) wie B. [ LU-Maud]; vgl. PfWB Buttermilchgesicht. De Himmel sieht aus wie B., wenn er nach und nach von Wolken dicht überzogen wird [ LA-Edh, ZW-Battw]; vgl. PfWB Regenmutter. Das is so zart wie B., weil die B. im Gegensatz zur Sauermilch glatt durch Mund und Schlund rinnt, ohne die Schleimhäute durch Säure anzugreifen [Kühn Hamet 26]. Wegen ihres geringen Fettgehalts steht die B. in RA. und SprW. sinnbildlich für Kraftloses: Der hat B. in de Orere (Adern) [verbr. NPf, LU-Opp]. Blut is kee B., heißt es von Menschen, die leicht aufbrausen [ NW-Kallstdt, Pirmas]. Pälzer Blut is kee(n) B. [Hebel 30]. Hessisch Blut is B. [ RO-Wintbn]. Maiereblut (Maurerblut) es kaan B. [ KB-Kriegsf] Er loßt sich kee B. in die Schuh schidde [Gal-Dornf Landtr Sitauerowka Bruckenthal Königsau Buch-Onufry]. Auf die neugierige Frage der Kinder, was es zu essen gibt, erhalten sie die scherzh. Antwort: Krawunzle un Schneckeschwänz un B. im Knoche [ Gal-Chrusno]. Auf die Frage: Wo is er nore ? wird scherzh. geantwortet: Er is in de B. versoff [ Gal-Königsbg Obl]. Volksgl.: Am Gründonnerstag fliejen die Glocke fort uf Rom zum Papscht, B. trinke [ RO-Schweisw, KU-Diedk RO-Obd]. — Südhess. I 1263/64; RhWB Rhein. I 1179/80; Bad. I 387.