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 ElsWB Mur(e) (Bd. 1, Sp. 703b)   PfWB An-mauer (Bd. 1, Sp. 259) 
  Mur(e) [Mýrə Roppenzw. Mü. Wittenh.; Mýr Ruf. u. nö. davon allg.; Màùər Bühl N.; Mœwər Rosteig; Demin. Mírlə O., Mírl U.; Mæiərlə Bühl N.] f. Mauer, Wand aus Stein. Dëm is keⁱn M. ze hoch un keⁱn Groweⁿ ze breit gewën, wie er noch jung is gewën Ingenh. Kinder bauen zuweilen im Spiel Mürler aus Sand, Staub, Strassenkot Dü. ‘In Zitt vo ne paar Täg hängd er d’ Uhr wider an der Nagel an d’ Mure’ Mü. Mat. 5, 46. ‘hüser, thürne, muren, graben und

[Bd. 1, Sp. 704a]
derglichen’ Str. 1485 Brucker 131. ‘es syent muren oder ander landvesten’ Str. 1450 ders. 515. Spw. ‘Die muren machen nit das closter’ Geiler, s. Als. 1862/67, 152. Zss. Mureⁿvöjele eine Schmetterlingsart Rchw.Schweiz. 4, 381.

 

  An-mauer f.: 'Vorsprung am Herd oder Ofen', 's Oomeierche [verbr. Gal].