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| ElsWB Druckermännle (Bd. 1, Sp. 683b) | PfWB Schlapp-hut (Bd. 5, Sp. 1037) | PfWB Alb (Bd. 1, Sp. 157) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
1. 'Hut mit breiter, herabhängender Krempe', -hut [ZW-Bottb, verbr.]; vgl. PfWB Schlappes 5. — 2. eine sich bevorzugt in Wäldern oder Senken aufhaltende sagenhafte Gestalt, die Menschen verfolgt, ängstigt, ihnen auf den Rücken springt und sich tragen läßt oder sonstigen Schabernack treibt [vereinzelt Sickinger Höhe IB-Alschb LU-Altr Neuhf]; vgl. PfWB Drückemännchen 2, PfWB Hillerhannes, PfWB Hotzelmännchen, PfWB Kitschhut, PfWB Schlappelhut. «Geht nicht zur Nachtzeit am Hochzichloch in der Binzlach vorüber! Dort lauert der Schlapphut. 'Hotzel mich! Hotzel mich!' zischt er dir ins Ohr, und schon hockt er dir im Nacken« [Feierowend 30/ 1955 2 (LU-Altr Neuhf), ähnl. Feierowend 16/ 1949 6 Heimatbl. f. Lu'haf 1931/1 V. Carl Pfälzer Sagen I Landau 1977 194/95]. »Wenn das Kleine ungehorsam oder dickköpfig ist, so droht ihm die Mutter und sagt: Ich rufe an de Schlapphut« [Dimel 146]. »Oft hat auch schon das Dorfgespenst, der Schlapphut, das Feuer (an der Brechkaute) tückisch zum Ersticken gebracht« [Dimel 197 Stoll 73]. Vgl. HWbAbergl. I 1550/60 Breithut. — Südhess. V 382/83; Rhein. VII 1246.
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