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 ElsWB vermumpfleⁿ (Bd. 1, Sp. 682a)   PfWB Manns-leute (Bd. 4, Sp. 1168)   LothWB Wibslitt (Bd. 1, Sp. 539b) 
 vermumpfleⁿ, vermümpfleⁿ [fərmùmflə Ingw.; fərmìmpflə Str. Z.; fərmæįpflə M.; fərmmpflə K.; fərmìmplə Dehli.] 1. langsam verkauen Str.; in kleine Stückchen zerschneiden oder zerbröckeln K. Z. 2. undeutlich reden, halbe Wörter verschlucken: Er brängt's (bringt es) eso vermäipflt ʰrus M. Er vermumpflt e Sach Ingw. V. un vermampfleⁿ M. Str., vermampleⁿ Dehli. = einen Gedanken unter undeutlichen Redensarten verstecken. ‘I bin wie ali Lyt, haa gern recht un kan's halt nit wie anderi vermümfle-n-un vermamfle’ in mich hinein schlucken Pfm. II 6. — Schweiz. 4, 233. Hess. 275.

 

   Manns-leute Pl.: 'Männer', Mannsleit [verbr., auch Penns Don Gal Buch], -lejt [Kraus Gutsjer 43], -liet [lothr. SWPf]; vgl. PfWB Weibsleute. vemimbelte Bähmulle vun M., von verwöhnten Männern [Krieger 11]; vgl. PfWB vermumpfeln 2. Gischder beim Lui sinner Leicht ware arich viel M. debei [IB-Ensh (Glass 65)]. Die Weiwer wisse immer 'n Weeg / Fer Mannsleit eizuschichtre [Birmelin Penns Poems 30]. Die huppst de M. uf de Buckel, von einer Mannstollen [ KL-Heimkch]. Un daß se all de M. ehr Hosse besser gekennt hat wie 'm Parre sein Rock, das peife jo die Spatze vum Dach [NPfGV 8. 8. 1934]. SprW.: M. un kä Enn [Bergz (Kamm 34)]. Volksgl.: De M. ihr Hemmer (Hemden) därf mer net uf em Buckel binne, oder sie krigge Rickweh [Fogel Beliefs Penns Nr. 1932]; vgl. auch Nr. 907. Südhess. IV 528; RhWB Rhein. V 832/33; LothWB Lothr. 353; ElsWB Els. I 629.

 

 Wibslitt Weibervolk Ri. Ha. u. s. —  ElsWB els. 1, 629 Wibslüt.