Bettlad(e) f. Bettstelle allg. Die B. is us Iseⁿ un Holz Ndhsn. Himml an dr B.! (ein leichter Fluch) Molsh. Hf. Ingw. ‘D’ Anne Marie het alles verklopft, D’ Bettlad un de Kaffeetopf’ Obbr. JB. VI 136. Gassenhauer: O, du liewi Lissabetʰ, Zeij mⁱr, wo dinni B. steʰt! — Hinderm Offeⁿ im e - n - Eck! — O, du dummi Lissabetʰ! Rupr. — Schweiz. 3, 1058. Schwäb. 338.† | | Andreas-nacht f.: 'Nacht vom 29. zum 30. November'. In der A. treten liebende Mädchen nachts um 12 Uhr ihre Bettlade und sprechen: »Bettlad, ich tret dich, Andreas, ich bitt dich, daß mir erscheine in der Gestalt, wie er mir gefallt, der Herzallerliebste mein« [PS-Geisbg (1925)]; vgl. PfWB Andreasabend. |
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