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 ElsWB Libung (Bd. 1, Sp. 544a)   PfWB Fenster-leibung (Bd. 2, Sp. 1120)   PfWB Fenster-sims (Bd. 2, Sp. 1120) 
 Libung [Líwù Su.] f. die Fläche von ‘Gewändern’ und ‘Sturz’ an einer Thüre oder einem Fenster, die sich zugekehrt sind; die entsprechende Fläche der ‘Bank’ heisst ‘Wasserfall’ (Steinhauerausdruck)  DWB DWB. VI 609.

 

 -leibung f.: 'die äußere Fensterbank', -leiwung [ ZW-Ixh BZ-Annw]; dafür auch kurz Leibung. Südhess. II 431; Schwäb. II 1054. —

 

 -sims, -gesimsn., -simster m., n.: 'äußere Fensterbank', -sims [ LU-Alsh/Gr NW-Frankeck], -gesims [ NW-Kallstdt], -simschder (m.) [ LA-Gommh], (n.) [verbr. Bienwaldgegend (südl. VPf)]; dafür auch einfach Sims. Die Blummesteck stellen mer ufs Fenschdersimschder [ GH-Erlb]. Volksgl.: Man legt in der Christnacht 12 mit Salz bestreute innere Zwiebelschalen ufs Fenschdersimsder und liest je nach

[Bd. 2, Sp. 1121]
der größeren oder geringeren Feuchtigkeit der einzelnen Schalen die Niederschlagsmenge in den betreffenden Monaten des kommenden Jahres ab [PfL 10. 12. 1927]. Südhess. II 432; ElsWB Els. II 359; Bad. II 43. —