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 ElsWB Libung (Bd. 1, Sp. 544a)   PfWB Fenster-leibung (Bd. 2, Sp. 1120)   DWB leibung (Bd. 12, Sp. 609) 
 Libung [Líwù Su.] f. die Fläche von ‘Gewändern’ und ‘Sturz’ an einer Thüre oder einem Fenster, die sich zugekehrt sind; die entsprechende Fläche der ‘Bank’ heisst ‘Wasserfall’ (Steinhauerausdruck)  DWB DWB. VI 609.

 

 -leibung f.: 'die äußere Fensterbank', -leiwung [ ZW-Ixh BZ-Annw]; dafür auch kurz Leibung. Südhess. II 431; Schwäb. II 1054. —

 

 leibung, f. in der baukunst, die form der steinernen wandung an thüren, fenstern, bogenstellungen u. ähnl.: erstlich mach das captel in seiner leibung in ein rechte fierung oben ausz der seulen dicke genummen. Dürer unterweisung der messung H 3b; diese (fenster) waren anfangs hoch und weit, mit halbkreisbögen überspannt, mit rechtwinklig gemauerter laibung. Lübke abrisz der gesch. der baukunst (1861) s. 101.