Krageⁿ I[Krâkə Heidw. bis Hlkr. M.; Krâjə Co. bis Bf.; Krjə Barr K. Z. Betschd.; Krwə Meis. Uttenh.; Krwə Wh.; Kráùə Str. Han. W.; Pl. Krákə, Krájə, Krǽjə Str. Wh.] m. 1. Hals (verächtl.): e langer K. Am K. packeⁿ würgen Dü. Er möcht alles in siⁿⁿ K. ist ein Egoist Horbg. Iʰ schiss dⁱr in deⁿ K.! derbe Abfertigung. Dëm geʰt s bal aⁿ deⁿ K. Barr. Er stellt deⁿ K. ist stolz Bf. ‘wie stelle si dr Krage’ Lustig I 173. Mr sⁱeʰt eiⁿm nit iⁿ dr Majeⁿ, awer aⁿ dr K. besser ordentlich gekleidet als gespeist Bf. S stëckt mⁱr eps im K. es drückt mich etwas Str. ‘Die Alt die het's schunn lang im Kraaue, un will nit mit erus’ Pfm. I 6. ‘Wyt isch dyn (der Mastgans) Kraaue, Kann viel vertraaue’ Hirtz Ged. 217. 2. Kragen an Hemd und Rock. Er het sich e K. aⁿglegt sich erhängt Gebw. ‘nehet jhm reine Krägen’ Fisch. Garg. 109. 3. Nimmersatt: loss dem K. alles! Ensish. Su. Osenb. — Schweiz. 3, 789. Bayer. 1, 1364.Demin. | | PfWB Weitde Rip, Snfrk, Berg, Siegld, u. zwar wīdə (nicht -rə, da d + də zu Grunde liegt); Berg widə [Sol auch wit]; Rip wigdə, –e-; im wīt, –i-Geb. widə, dies SNfrk; sonst wait, –ęi-, –ei- Rhfrk, Mosfrk Sg. t. f.: 1. von Kleidungsstücken; dat Kläd kinn e biss'che länger sin, in der W. is et awwer richtig Rhfrk, Allg.; de W. vam Kled langt; dat Kl. passt in der Längde un W. OBerg, Allg.; da's gut vo Widde Kemp. — 2. Entfernung; bes no N., dat es der en W. Siegld, Allg.; dat geht in de W. auch übertr. geistig Berg, Allg. |
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