knalleⁿ Rda. Kirweⁿkuecheⁿ k. in der Kirmess durch Knallen Kuchen erbetteln Rauw. | | knelleⁿ [knèlə Hi. Ruf. u. nö. allg.; knelə M.] 1. knallen mit der Peitsche K. Z. Han.; mit Kanonen ebd. Dis het awer knellt! von einem Donnerschlag Dunzenh. Ingenh. 2. mit Geräusch brechen, z. B. dürres Holz; ab enander k.; zerdrücken, z. B. einen Floh. ‘ein baum laszt sich wen er alt wirt nicht mehr biegen, sonder knelt entzwey’ Geiler Narr. 165. Brant Narr. 6, 19. ‘Lüß knellen’ Pauli 332. ‘Und knilt jhn mit so grosser gir’ Fisch. Flöhh. 497. ‘knellen rumpere’ Dasyp. ‘i ha gmäint, i knelltit fast etzwei’ Str. Wibble Wibble = Strossburjer Wibble (von Karl Bernhard) 1. Bdch. Strassburg 1856. 56. 3. eini k. futuere Hf. — Schweiz. 3, 738. Schwäb. 319. Bayer. 1, 1350. | | Knallens n.: ein Klickerspiel, bei dem geknällt wird, Knalles [ BZ-Klingmst]; vgl. PfWB knällen 1. |
| | | | |