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 ElsWB kotzeⁿ (Bd. 1, Sp. 486a)   RhWB kotzig (Bd. 4, Sp. 1295) 
  kotzeⁿ [òtsə S., sonst khòtsə fast allg.; khùtsə Dollern] 1. sich erbrechen. Meⁿ möcht drab k. das ist eklig. Das Dings

[Bd. 1, Sp. 486b]
lejt do wie kotzt liegt unordentlich da; er kotzt Lung un Lëber; wie e Gërberhund, e Gërberpudel, e Schlosshund JB. VII 195, e Waseⁿhund; Syn. von sich gën, schütteⁿ; e Kälble aⁿbindeⁿ, würfleⁿ, em Uelriʰ ruefeⁿ. ‘kotzen’ Geiler S. M. 10ª; Em. 71ª. ‘du stehst am Morgen frü uff ze kotzen, du bist am abend vol gewesen’ Evang. mit Ussl. 201ª. ‘Kotzen vomere’ Dasyp. ‘Vomitus das erbrechen, kotzen’ Gol. 273. ‘kotzen vomir’ Martin Coll. 147. ‘in welchen (Husern) allen wir vns so doll vnd voll gesoffen, dass wir musten kotzen’ Mosch. I 366. ‘Sie lagen da, speyeten und kotzten als die Hunde’ ders. I 435. 2. husten (mit Auswurf) K. Z., hohl husten (auch beim Vieh) Roppenzw. Dü. Mutzig Z. 3. schwanger werden (das Erbrechen als erstes Anzeichen davon) Tieffenb. Schweiz. 3, 599. Schwäb. 324. Bayer. 1, 1318. Hess. 221.

 

  PfWB kotzig Allg. [-- Sieg-Süchterschd] Adj.: 1.a. et es mer su k. übel zum Erbrechen Allg.; k. hoste mit Auswurf husten Rip. — b. verächtl. Beiwort; halt deng k.ə Mul! Rip. — c. kränklich, bleich (als wenn er sich erbrochen hätte); he sohch su k. us Rip, Allg. — d. wüst, ekelhaft, abscheulich, schmutzig; dat k. Gescherr kann ech net esse Rip, Allg.; wat as dat en k. Geschicht! Bitb-Dudeld; de bas e k.ə Kerl ebd. — 2. übertr. den hot e k.ə Kopp (Kopf) törichte Gedanken im K. ebd.