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| ElsWB Meiseⁿkar (Bd. 1, Sp. 462b) | PfWB heilen (Bd. 3, Sp. 767) | ElsWB Katzeⁿdrëck (Bd. 2, Sp. 749a) | |||||||||||||||||||||||||||||||||
1. intrans., wie schd., hääle (hlə) [weithin herrschend], heele (-ē-) [mancherorts westl. WPf vereinzelt VPf], haale (hālə) [verbr. westl. NPf u. Orte an der pfälz.-elsäss. Grenze], (hlə) [verbr. östl. NPf], häile (hęilə) [vereinzelt südl. VPf]. Zs. PfWB ver-, PfWB zuheilen. 's häält schun [KL-Fischb, verbr.]. Kleine Kinder, die sich wehgetan haben, tröstet man: Bischde (bis du) heiratscht (auch: bischde Großmutter bischt), is es wirrer gehäält [ LU-Opp]. Scherzh. Heilsegen (dabei streicht man über die schmerzende Stelle): Hääle, hääle, Katzedreck, morje frih is alles eweg [PS-Geisbg, verbr., auch Don Gal Buch]; Var. s. PfWB drei 3, PfWB Hünkelsdreck, PfWB Meisenkar; vgl. auch PfWB brauchen 1 c. Volksgl.: Wammer 's bees Ding am Finger hot, därf mer numme jo ken Zwiwwle esse, schunscht heelt's sein Lewe net [Fogel Beliefs Penns Nr. 1407]. — 2. a. trans.; de Bruch h. [ ZW-Battw]. Mer saat, de groo Star kennt mer h., de schwarze net [ KL-Reichb]. Sein Arm is schlecht gehäält worr, er is steif [ KL-Reichb]. Einen VR. s. PfWB Heeger. Einen Heilsegen s. PfWB dreierlei. — b. refl. Er hot sich widder gehäält 'wirtschaftlich erholt' [ LU-Opp]. Dodran hot er [Bd. 3, Sp. 768] sich gehaalt 'Er hat viel davon gegessen' [ KU-Kaulb]. — Südhess. III 223/24; RhWB Rhein. III 428; LothWB Lothr. 224 häle; ElsWB Els. I 321; Bad. II 599.
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