horcheⁿ [hòraχa Su.; horiχə M.; hòriχə Winzenh. Rapp. Uttenh. K. Z. Prinzh.; hòəχə Wh.] 1. aufmerksam zuhören: Horch emol! Su. Zei, horch! Rapp. Horich do! Ausdruck der Verwunderung Z. Abfertigung eines neugierig Fragenden: Hätts ghorcht, hätts ghört, Hätts d Nas im Drëck ʰerum gschmert Scherw. Bisch. Z. Du hes an dr Tʰür ghorcht Winzenh. Er horcht wie e Häftlmacher, wie e Mor (Sau), wo in dr Bach brunzt Gebw. Gang, horch was dr Weiwl trummt austrommelt Hlkr. Horch e bissl, iʰ will dⁱr eps saujeⁿ Z. Ich ha ghorcht wie nit gscheit ich hörte mit Erstaunen zu, ich traute meinen Ohren nicht Ruf. 2. gehorchen: eiⁿm h. und uf eineⁿ h. [Wìt jèts kliχ hòrχə ùn mâχə wàs i tər s! Brum. Te [Bd. 1, Sp. 371b]
Khen hòəχə net ùn folχə net, te mesə ‘Strǽχ (‘Slê) hòn Wh.] Du hatts solleⁿ h. Wh. | | NRhWB horchen nur Rhfrk geläufig -ǫ-, –o-, –u-; Saarl -ǫ- (meist in der Verb. horch mol gut of!); Saarl-Diefflen Nalb Piesb Bilsd u. Krerprich-Hemmersd GrHemmersd -ø-; Merz, Saarbg bis einschl. Merz-Silving Weiler Keuching Saarhölzb Britten, Saarbg-Serrig Crutw Ayl zum Hochw hin -o·r.χ-; w. der L. -ę-; Merz-Bessering Dreisb Menning Merching Ficking Brotd -ø-; Saarbg-Perl Nennig -o-; Trier-Stdt nur in hǫreχ u. die Compos. of-, aush.; sonst lauschen, laustern, losen (s. d. W.) schw.: wie nhd.; of denne moschte net h.; jets hurch emol äner Minsch, was der do Bub Zeig schwätzt! Saarbr-Krughütte, Allg. — Den härcht mat em Maul hält Maulaffen feil Saarbg-Cahren Nennig. — Verbreiteter nach dem Nhd. die Zs. |
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