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 ElsWB i(n) hënkeⁿ (Bd. 1, Sp. 355b)   PfWB ein-henken (Bd. 2, Sp. 791)   RhWB einheben (Bd. 3, Sp. 381) 
 i(n) hënkeⁿ allg. 1. einhängen, z. B. eine Kette mit dem Haken in ein Gelenk. 2. eiⁿm in h. tüchtig prügeln, überhaupt strafen: dem hab iʰ aber inghënkt! Roppenzw. Der het inghënkt kriejt Str. Mach nit, ass iʰ dⁱr eⁱⁿ par iⁿ hënk! Rapp.; ein Zugtier schlagen. Dem haⁿ si iⁿ ghënkt den hat das Gericht schwer bestraft Su. Das het ⁱʰm iⁿ ghënkt die Krankheit hat ihn arg mitgenommen Su. Schweiz. 2, 1461.

 

  -henken, -hängenschw., selten st.:
1. gegenst. etwas e. 'in die Haltevorrichtung hängen'.
a. die Deer einhenke, in-, en-, s. PfWB ein-, 'in die Angeln heben', vgl. PfWB einheben 1; die Kett, de Ring (in einen Haken) e. [allg.]. —
b. die Wawe (Waben), die Rähmcher (in den Bienenstock) e., Imkerspr. [verbr.]. —
c. 'm Gaul die Sträng (am Sielscheit) einhenke [ LU-Friesh]. —
d.
α. e Bindel inhenke 'ein Holzbündel dem Holzschlitten als Bremsmittel anhängen' [ KL-Frankst]. —
β. Garwe oinhenke (bei der Ernte, zum Trocknen?) [ LU-Opp]. —
e. ein Gelenk e. 'einrenken'; de Areme (Arm) inhenke [ KU-Bedb, GH-Hatzbühl]; die Bään annerscht inhenke [ PS-Gersb]. Des Kind geht so artlich; ich meen, des hot die Been letz 'verkehrt' eing'hängt [Zahn Einkehr 55]. Mach dich uf die Socke un ab, soweit dich dei ingehängte Fieß trahn! [Feierowend Nr. 30/1965 S. 4]. —
f. = PfWB einhakeln, sich einhänge [ LU-Friesh]. Immer henkt er sich bei aam en, der zudringlich Kerl! [FR-Bockh, verbr.]. —
2. übertr.
a. 'zur Eile antreiben'. RA.: Ich häng der die Bään ein! [ LU-Alsh]; dafür auch: Bään mache, vgl. PfWB Bein 2 (Bd. I 669 Z. 44/45). Auch ohne Obj.: Ich hun'm engehenkt [ KB-Bennhs Bockh]. —
b. 'nebenher laufen'. Im Vorbeifahre hat mei Bruder mer als inghung [ PS-Lu'wink]. —
c. einem e. 'einen prügeln'; em e paar einhenke [SOPf (Nachlaß Heeger), verbr.]; vgl. PfWB einreiben 2. Soll ich der än einhenke? [ NW-Frankeck]. Ich hink der gleich enni ein! [ BZ-Billh]. Dem han ich se ingehenkt [ KL-N'hemsb]. Auch ohne Obj.: Aich han'm ingehunk [KU-Kaulb, verbr.]. —
d. den Wald e. 'für den Weidegang sperren', urspr. wohl 'den Schlagbaum am Waldeingang einhängen'. Der Förster hängte (um 1745) das Dornholz bei LU-Muttstdt ein, weil er dort eine neue Baumkultur anlegen wollte [nach Eyselein 140]. 1788 ließ das Oberforstamt einen Horst bei LU-Rehhtt einhängen, um das vorhandene Holz zu erhalten und Neuanpflanzungen zu schonen [nach R. Wihr, Rehhütter Chronik (1938), S. 65]. — Südhess. II 91/92; RhWB Rhein. III 219/20; LothWB Lothr. 259; ElsWB Els. I 355; Bad. I 655.

 

 ein -heben: 1. Türen, Fenster e., in die Angeln h. Allg. — 2. übertr. Geld e., erheben Saarbr.