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 ElsWB Kothaʰn (Bd. 1, Sp. 340b)   PfWB Kot-hahn (Bd. 4, Sp. 499) 
 Kothaʰn [‘Xôtân Liebsd.; Khóthânə Wittenh. Su. Osenb. NBreis.; Khóthân Heidw. Horbg. Bf. Han.; Khóthôn Dunzenh.] m. Wiedehopf, Upupa epops. Die Kinder rufen ihm zu: Hup hup hup Kothan! ‘Widhopff oder Koothän huppes’ Martin Parl. N. 560. ‘Kothan — den man sunst nennet ein widhopff’ Str. 1554 JB. IV 55. Demin. [Khóthánl Geud. AEckend. Zinsw.] — Schweiz. 2, 1308.

[Bd. 1, Sp. 341a]

 

 -hahn m.:
1. 'Wiedehopf (Upupa epops)', Kothahn

[Bd. 4, Sp. 500]
(ˈkōdhān), -hahn, -hohn, -hohn, s. PfWB Hahn [KU-Blaub Herschw/Petth O'alb Obw/Tiefb Schmittw/O HB-Brenschb Schwarzack ZW-Käshf RO-Sippf KL-Einsdhf PS-Schopp KB-Bennhs GH-Schwegh Schandein Sprachsch. 27], Quot- (gwōd-) [LU-Alsh Rh'gönh NW-Dürkh Ellstdt Meckh Weish/S LA-Altd Kl'fischl GH-Bellh Weingt Heeger Tiere II 10], Gewothahn [PfId. 53 Schandein Notizen], Wuthahn [ BZ-Kapswey] (Kontamination zwischen Quothahn und Wut wut?). Syn. s. PfWB Wiedehopf. —
2. de Kothahn fange, derber Scherz, bei dem Unbedarfte aufgefordert werden, einen unter einem Hut o. ä. befindlichen K. zu fangen. In Wirklichkeit befindet sich unter dem Hut ein Haufen Exkremente o. ä., an dem sich der Genarrte die Hand verschmiert [ KU-Roth KB-Rams]; vgl. Elbentrütschen fangen. —
3. Pl. Kothähn, -hähn, Neckname für die Bewohner von HB-Brenschb u. PS-Nünschw. — Der erste Wortteil ist zu mhd. quāt, kāt 'Schmutz' ( Lexer Lexer II 316) zu stellen, wobei sich in der VPf die alte Lautung erhalten hat. Die Benennung erfolgte wohl wegen des schmutzigen Nestes und des Gestanks, den der Vogel verbreitet. — RhWB Rhein. IV 1279; ElsWB Els. I 340.