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 ElsWB Holz (Bd. 1, Sp. 331a)   LothWB Holz (Bd. 1, Sp. 248b) 
  Holz [Hòlts, Hòls allg.; Pl. Hèltsər selten und nur in zsgesetzten Worten, Heltsərə Rauw.] n. 1. Holz: H. uf setzeⁿ U., uf bügeⁿ O. Brennholz in Haufen legen. H. säjeⁿ sägen, schnideⁿ in Bretter schneiden Betschd. H. hër! Zuruf bei einer Arbeit, bei welcher Balken gerückt werden U. Er schafft im H. ist beim Faonnieren von Holz beschäftigt. Er het iʰm z vil H. gnummeⁿ hat es zu kurz gemacht oder zu schwach, zu schmal; das is vil H. das ist ein (zu) hoher Preis; beim Kegeln: ein guter Wurf; d Rëweⁿ han schön, stark H. schöne, starke Gerten; weich H. Erlen, Weiden u. ä. Dü. H. vor em Hus haⁿ volle Brüste Su.; du bis e Stückle H. du bist grob, roh Ammerschw. Er het nünerlei H. im Sack er hat einen Glückszauber an sich Gebw., sieht Hexen Dessenh. JB. VIII 175. Sich uf em Hirn H. spalteⁿ loˢˢn, H. uf sich sp. l. sich alles gefallen lassen Str. 2. Wald: in s H. geʰⁿ in den Wald gehn, um Holz zu lesen oder zu fällen Liebsd. Schleit.; in s H. faʰreⁿ ins Gebirge fahren, um Holz zu holen Hf. Gassenhauer: Katʰrinele, Katʰrinele, geʰ mit mir in das H.! — Iʰ ma nit, iʰ ma nit, die Bueweⁿ sin zue stolz. D Maidler lijeⁿ in s Fëderbett, d Bueweⁿ lijeⁿ in Dorneⁿheck; Katʰrinele u. s. w. Dü. Demin. [Hèltsli S.; Hèltsələ Pfetterhsn.; Hèltsl U.] n. 1. Stückchen Holz. Rda. ‘einen übers helzel werfen’ betrügen Geiler, s. Als. 1862/67, 145. 2. Wäldchen. 3. Streichhölzchen: Zeij, reich e Hölzl un züng s Für on! Ingenh. Zss. Holzäpfel, -birⁿ, –bock, –bödeⁿ, –kapp, –schlegel, –schopf, –tag, –wëg, –winkel. — Schweiz. 2, 1246. Schwäb. 285. Bayer. 1, 1103.

[Bd. 1, Sp. 331b]

 

  Holz [holts allg. — Pl. hèl(t)sər] n. Holz: H. ofleïn prügeln Bo. H. uff ebber spalte kenne bezeichnet einen hohen Grad der Duldsamkeit Ri. — Zss.