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 ElsWB Grund (Bd. 1, Sp. 278a)   PfWB Ge-wächs (Bd. 3, Sp. 286) 
  Grund [Krùnt Hi. bis AEckend.; Krût Sulzeren; Krt M.; Krynt Brum.; Krøįnt Dachstn.; Kryt Geisp.; Kr%/%;;{??}nt K.; Krù Steinbr.] m. 1. Erdboden, Erde (im Gegensatz zu Kies, Sand, Lehm, Felsen). Gueter G. fruchtbare Erde; wilder G. tiefere Erdschicht im Ggs. zur Ackerkrume; angeschwemmtes Land im Rheinwald. G. füeʰreⁿ Erde herbeischaffen. ‘den karrichern die den grunt usefürent’ Str. 15. Jh. Brucker 241. Im G. schaffeⁿ Erdarbeiten machen. Dr G. verliereⁿ im Wasser nicht mehr stehn können. 2. Tiefe: z G. richteⁿ; z G. geʰn; dr Sach uf dr G. geʰn nachforschen. 3. Ursache (selten). Zss. Grundbodeⁿ, –buckl, –hufeⁿ, –loch. — Schweiz. 2, 770. Bayer. 1, 1004.

 

   Ge-wächs, -wachsn.:
1.
a. 'die Pflanzenwelt'. Un all 's Gewachs, am Baam die Blut, e Gottsgedicht ihm dinke dut [Schandein Ged. 23]. a. 1530: frucht an gewechs vnd von beyden zehenden [GgHospR]. Zs. PfWB Rohrgewächs. —
b. in der Verb. eignes Gewächs, vom selbstgezogenen Wein und Tabak [verbr.]. Das do isch eijenes G., do kann m'r sich dran stärke [Claus 103]. Ich rääch (rauche) eichenes G. [ GH-Leimh]. a. 1601: doch mag ein ieder sein eigen gewächs verschenken [DirmstAWeist.]. —
2. 'Geschwulst'; e Gewächs am Kopp (im Leib) [verbr.]. Volksgl.: Wammer 'n G. hot, sagt mer dreimol in der Kärich, wann der Parre der Sege sprecht: Was ich anguck is en Sind, was ich streich, verschwind [Fogel Beliefs Penns Nr. 1609]. G., druf spauze var'm Esse, do geht's eweg, is ball vergesse [Birmelin Penns Gezw. 69]; vgl. auch PfWB Grund 2. — Südhess. II 1321/22; RhWB Rhein. IX 169; LothWB Lothr. 203; ElsWB Els. II 786; Bad. II 404.