Wörterbuchnetz
Netz-Navigator
 
 ElsWB Grund (Bd. 1, Sp. 278a)   LothWB Grund (Bd. 1, Sp. 219a)   ElsWB Gewächs (Bd. 2, Sp. 786a) 
  Grund [Krùnt Hi. bis AEckend.; Krût Sulzeren; Krt M.; Krynt Brum.; Krøįnt Dachstn.; Kryt Geisp.; Kr%/%;;{??}nt K.; Krù Steinbr.] m. 1. Erdboden, Erde (im Gegensatz zu Kies, Sand, Lehm, Felsen). Gueter G. fruchtbare Erde; wilder G. tiefere Erdschicht im Ggs. zur Ackerkrume; angeschwemmtes Land im Rheinwald. G. füeʰreⁿ Erde herbeischaffen. ‘den karrichern die den grunt usefürent’ Str. 15. Jh. Brucker 241. Im G. schaffeⁿ Erdarbeiten machen. Dr G. verliereⁿ im Wasser nicht mehr stehn können. 2. Tiefe: z G. richteⁿ; z G. geʰn; dr Sach uf dr G. geʰn nachforschen. 3. Ursache (selten). Zss. Grundbodeⁿ, –buckl, –hufeⁿ, –loch. — Schweiz. 2, 770. Bayer. 1, 1004.

 

  Grund [grunt fast allg.; grot Bo. D. Si. — Pl. grint, gren.] m. 1. Erdboden, Erde: du muscht diefer in de G. grawe Fo. 2. Ursache (selten): Ohne G. hile (häufiger: ohne Ursach). — Zs.

 

 Gewächs n. 1. Rebenart, Traubensorte, Weinsorte allg. Was is für G. in dëm Rëbstück? Dü. Das is voⁿ mim G. Bf. Dis is eijeⁿ G. Hf. ‘Es soll ouch dehein winsticher hinus uf das land oder jergend noch gefureten winen schicken oder noch deheinerleye gewehsse’ Str. 15. Jh. Brucker 580. 2. med. Geschwulst, Neubildung. Si het e G. im Büch Katzent., richtiger an der Mueter Str. Hf.; bisw. auch Leistenbruch Dunzenh. 3. in der Jagdspr. bewachsenes Feld. Hüt lijeⁿ d Hase-n-im G. Hf. Basel 156. Bayer. 2, 839.