Wörterbuchnetz
Netz-Navigator
 
 ElsWB Grëmp (Bd. 1, Sp. 273b)   Lexer grempeler (Bd. 1, Sp. 1078)   FindeB grempeler (Bd. 1, Sp. 151) 
  Grëmp [Kramp Bf. Z. Rothb.; Kræmp Str. Tieffenb. Büst Wh.; Krmp K.; Pl. -ə] m. Butter- und Eierhändler, Geflügel-, Gemüse- und Mehlhändler im Kleinen; Wiederverkäufer, der die von Bauern erkaufte Ware in den Städten wieder verkauft. ‘Gremp oder grempin’ Brucker 249 (14. Jh.) ‘Salsamentarius der gesaltzene wahr feil hat, Gremp, Hock’ Gol. 230. ‘Gremp’ Hertzog VIII 49. ‘Er het ’s in ’s Krembe Maaud, im Urschel, uf der Gass, jo gsait’ Pfm. III 2. — mhd. (meist in Strassburger Quellen)  Lexer Grempeler, Grempener, Gremper. Zu gemeinital. crompare für comparare Weigand 1, 725. Anlehnung an Kram. Zss. Grëmpeⁿladeⁿ, –wageⁿ, †Gremperwerck.

 

 FindeB grempeler grempler stm. (BMZ ib. )kleinhändler, trödler. grempler particus, qui diversas vendit partes Voc. 1482. eʒ sol kain grempler dâ haime in seinem haus keinen sneider haben; und swaʒ gewandes die grempler auf dem markt oder in andern enden kaufent, daʒ suln si niht verwandeln und suln eʒ unverwandelt verkaufen Np. 161 (13. — 14. jh. ) eʒ ist ouch gesetzet, daʒ ein iclich grempler und gremplerin niht fremde guoter veil sol haben ib. der grempler kremlein Tuch. 172,9 ;

 

 BMZ Lexer grempeler stm. EvSPaul