glichling(eⁿ) [kliχle Molsh. Bf. Str.; kliχleə K. Z. Lobs. Rothb. Lützelstn. Tieffenb. Wh.] 1. Adj. gleichmässig, eben. Dis Lineal is nit g. Rothb. E glichlingeni Stross. Er is uf em glichlingeneⁿ Bodeⁿ gheit gefallen ohne dass ein Hemmnis da war Hf. Er steʰt uf glichlingeneⁿ Füess seine Beine sind ganz gleich lang Hf. Iʰr müeˢˢn glichlingeⁿ Schritt geʰn Bf. ‘sechs gleichlinge Sessel’ Not. Urk. 1745. ‘S’ isch glychling. Brotst mer d’ Wurst, ze lösch i derr de Durst’ Pfm. I 6. ‘unn mache vill Arweite mit alle zwei Händ zur glichlige Zitt’ Mü. Mat. 5, 50. ‘Un wemmer ’s Glück henn ghet, e Lewwer ze bekumme, Glichling un ohne Flecke, un satt un wyss wie Schnee’ Boese Schk. 298. 2. Adv. Die zwen Bueweⁿ sin g. gross Lobs. s Glas is g. voll bis an den Rand Molsh. K. Z. Mach alli Körb g. voll fülle alle Körbe gleichmässig auf. ‘gleichling außgetheilet demensum’ Dasyp. ‘M'r wickle d’ Schnuer räecht glichling uff’ Hirtz Ged. 222. | | -zeitig Adv.: 'zugleich'; mit zwää Fiß gleichzeidich [Pirmas]; vgl. PfWB gleichlingen 2. Gleichzeidich fallen e Sticker finf Schuß [Kühn Schnitze I 128]. Rhein. II 1269 Z. 22; Bad. II 430. |
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