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 ElsWB an gë(n) (Bd. 1, Sp. 195b)   RhWB strotzen (Bd. 8, Sp. 870) 
 an gë(n) 1. angeben, anzeigen, anmelden: deⁿ Tubak a. g. die Tabakspflanzen für die Steuer anmelden. Der het ⁱʰne a. g. verraten. Du wurs on gën beim Lehrer, häufige Drohung unter Kindern Dunzenh. Ingenh. Sin Spiel a g. die im Spiel vorhandenen Punkte, Augen, Trümpfe oder sonstigen Werte anzeigen. D Karten an gën die Karten zuerst geben Hf. 2. in die Feder diktieren Hi. ‘angeben auffzuschreiben dictare’ Dasyp. 3. raten, einreden, überreden. Wer het üʰ dis angën? wer hat euch diesen Rat gegeben? Er het s ⁱʰre guet angëⁿ er hat sie überredet Su. Schweiz. 2, 81. Bayer. 1, 865.

 

  PfWB strotzen -ǫ- nach dem Nhd. in Anwendung, sogar in Klev, schw.: 1.a. üppig gedeihen, kräftig, gesund sein; in der Wend.: Hä strotz va (vür) Gesondhet Rip, Allg. — b. in der Wend.: De Baam strotzt von Äppel hängt übervoll Rhfrk, Merz, Hochw, Sieg-Bellinghsn, Schleid-Nettersh, Dür, Jül-Dürboslar, — es (hängkt) gestrotzt voll Ottw-Heiligenwald; den Sack (udgl.) stäht strotz eweg ist prall gefüllt Saarbg. — 2.a. trotzen, widerspenstig sein; das ungezogene Kind str. Prüm-Mürlenb 1860. — b. prahlen ebd. — Abl.: die Strotzerei, dat Gestrotz, den Strotzer (zu 2).