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 ElsWB Gabe (Bd. 1, Sp. 192a)   PfWB Gabe (Bd. 3, Sp. 1)   PfWB Zu-gabe (Bd. 6, Sp. 1668) 
  Gabe [Kópə Roppenzw. Hi.; Kówə Strüth; Kóp Ruf. Su. Pfast. Dü. M. Bf.; Kûp Hlkr. Katzent. Rapp. Kerzf. Barr K. Ingenh.; Kôp Hf.; Pl. Kópə S., sonst Kówə] f. Gabe. 1. Hochzeitsgeschenk an die Braut, wie es an einigen Orten alle Eingeladenen, an anderen nur die Erschienenen geben (s. Gabhochzit); Geschenk zum Namenstag Rapp. 2. ausgesetzter Preis: e G. ʰerus riteⁿ, laufeⁿ, schiesseⁿ um einen von der Braut gestifteten Preis wettrennen, reiten, laufen, schiessen Han. JB. XI 169. ‘Gab des streits praemium’ Dasyp. 3. Bürgerholz aus dem Gemeindewald Co.; Holzbürde: das is e schwëri Gob! Roppenzw.; d Gobeⁿ zieʰⁿ um den Anteil losen Hi. Schweiz. 2, 52. Bayer. 1, 862.

 

   Gabe f.:
1.
a. 'Geschenk'; e Gab Gottes [verbr.]. Zs. PfWB Gottesgabe. SprW.: Luschdich uhne Geld is aa e G. Gottes [Kaislt, verbr.]. G'sunde Kinn (Kinder) sein e G. Gottes [ KU-Kaulb]. —
b. 'Bestechungsgeschenk', in der Verb. Miete und Gabe. a. 1484: ein warheit ze sagen weder vmb myt noch vmb gaub, nieman ze lieb noch ze leyd [Friedel 175]. —
c. Zs. Ab-, PfWB An-, PfWB Aus-, PfWB Darein-, PfWB Ein-, PfWB Zugabe. —
2. Pl. 'Begabung, Anlagen', Gabe [Zahn Pläsier 65]. Wann ich dem sein Gaawe hätt! [ KU-Kaulb Kreimb Schmittw/O Gal-Dornf]. — Südhess. II 1045; RhWB Rhein. II 961/ 62; LothWB Lothr. 210; ElsWB Els. I 192; Bad. II 271.

 

  Zu-gabe f.: 'was zusätzlich gegeben wird, Dreingabe', z. B. beim Kauf, bei einem Konzert, Zugab [vereinzelt]. LothWB Lothr. 561; ElsWB Els. I 192.