abe geʰn abwärts gehn und zurückgehn (in Vermögen oder Gesundheit). Dëʳ geʰt d Matteⁿ, d Schissgass abe Banzenh. Er geʰt hindeⁿ awe Steinb. — Schweiz. 2, 10. | | abe Adv.: 'hinab'; s. auch die Zs. PfWB abefallen, PfWB abegehen. PfWB abeschlagen. a. 1564: ... von der Scheidelbach abben auff die schweinfurdt in die bach [PfWeist. I 219 (ZW-Contw)]; a. 1596: oben am Keßell abhien [WerschwSchR Bl. 419]; a. 1600: Fürter den Berg aben zu dem Dreimarker [MHVPf 1913, 106 (Kaislt)]; a. 1600 (Abschr. 1730): Die Landstraß abhin [Kurpf. A. 168, S. 286 (KU-Wolfst)]. — Aus mhd. abhin; in lebender Volkssprache wohl schon um 1500 zu abe, awe (s. Beleg von 1564) abgeschwächt. — RhWB Rhein. I 16; ElsWB Els. I 5; Bad. I 4. |
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