Vater [Fàtər allg., nur Fâtər K. bis Z.; Pl. Fatər; Demin. Fatərlə Ruf. Obhergh.] m. Vater, der leibliche Vater, syn. Koseform Däde. Dr rëcht V. zum Unterschied vom Stiefvater Liebsd. K. Z. Keⁱn V. han uneheliches Kind sein Bühl. Das is alles iⁿ dëm Kind siⁿ V. nit, Syn. das is alles iⁿ dëm Mann sini Frau nit das ist nicht das Richtige Su. Dr heilig V. der Papst Bf. und allg. in kathol. Orten. Eⁱner V. ziejt sechserlei Kin uf Dehli. Kinderscherz: Man kneift einem in den Arm und fragt gleichzeitig: Wi heisst diⁿ V.? Loss geʰⁿ! ruft der andere NBreis. V. vor'm Soʰn Huflattich, Tussilago farfara, Syn. Hüflatsche Lobs. Väterle Knabe, der sich wie ein Mann benimmt Ruf., od. einer, der im ledigen Stande schon Vater ist: s V. will jetz hiroteⁿ Obhergh. ‘noch vatter noch mter’ Str. 15. Jh. Brucker 33. ‘Darumb ich z meim Vatter kam’ Fisch. Flöhh. 127. — Schweiz. 1, 1126. Bayer. 1, 849. † | | Alt-vater m.: 'Großvater', Altvatter [ ZW-Battw LU-Altr]; vgl. PfWB Altervater. RhWB Rhein. I 150; Bad. I 38. |
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