Ent [Ant Ensish. Ruf. Z. Han.; Ænt Str.; it Geisp.; Ǽnt K.; Ênt Gimbr. Reichstett; Pl. — ə] f. Ente. Er wackelt wie ne Ë. S geʰt keⁱⁿ Schritt gschwinder aˡs e E. es geht langsam. Ruf. Rätsel: Es geʰn zwo Enteⁿ z knappeⁿ (wackelnd) Uf bodeⁿloseⁿ Matteⁿ, Uf bodeⁿlose See: Wënn dⁱr (ihr) das rotet, Rotet dⁱr noʰ meʰʳ (Sonne und Mond) Liebsd. Scherzhafte Verwünschung: dass dich (oder dich solleⁿ) d E. vertrëteⁿ, vertreppeleⁿ Str. Lobs. Spasshafte Rda. Er lëbt voⁿ deⁿ Ënteⁿ (Renten) bis d Gäns gross sin Lutterb. ‘Enten gehn Barfuß’ Fisch. Bin. 166. ‘Antrach (Enterich) und Enten’ Fisch. Garg. 318. Zss.: Ënteⁿvogel, Ënteⁿloch, Ënteⁿrätscher, Ënteⁿwackele; Ënteⁿlach Ortsbez. Hf. Hag. — Schweiz. 1, 354. | | PfWB LothWB RhWB Wulle [Wylə Kerzf. Str. K. Z. Han. Obbr.; Pl. Wilə Uttenh. Bisch.; Demin. Wylələ Hf., Wilələ Dunzenh. Ingenh. Geud.] f. 1. kosende Bezeichnung der Gans, Gänschen. Iʰr haⁿ nëtti Willeⁿ Uttenh. Verdoppelt: d Willewille fliejeⁿ macheⁿ Bisch. E Willele ein junges, noch im gelben Flaum stehendes Gänschen. Lö (lug, schau), di hon schun Willeleⁿ! Geud. 2. Lockruf für Gänse, meist mehrere Male hinter einander mit vorangehendem od. angefügtem Komm! allg. U. ‘Jez lokt er Ente her un gryscht als: Wule! Wule!’ Pfm. III 4. Wulle Wulle he! Ndrröd. Wülle, Wülle, gag, gag! so rufen Kinder den Enten und Gänsen zu, wenn sie an ihnen vorbeigehen Han. W. W. heb diʰ! eins, zwei, drei! ein Knabenspiel: die Hälfte der Knaben steht an der Wand, den Rücken gekrümmt, in einer Reihe hintereinander; die anderen springen auf sie, der letzte mit den angegebenen Worten Brum. Str. ‘Wullehebdi un Blindemisels, Hinte-wegg un vornedran’ Böse Schk. 198. s. auch Wurri. 3. dummes Mädchen Hf. — Schwäb. 539. Pfalz 153. |
| | | Im Wörterbuch eingetragene Verweise | | | Wull II RhWB ·Wulle LothWB ·Wulle PfWB | | Automatisch erzeugte Querverweise | | | Ent ElsWB ·Ent LothWB ·Ente PfWB |
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