PfWB überallig [ìwərâliχ Lützelstn.] Adv. überall. [S e ìwərâleχ kùt Prót æsə, wò mər s hàt Wh.]. | | obig Präp.: 'oberhalb', Ggs. PfWB untig, owwich (owiχ) [mancherorts NWPf NPf VPf, PfId. 103 Müller Dietschw 54 Kamm 49 Don-Tscherwk Werb], uwwich [KU-Rothsbg (Mang 152)]; in manchen Orten um 1930 nur noch von alten Leuten gebraucht; vgl. PfWB ober 1; PfWB obwendig. Er wuhnt o. unserm Haus [ PS-Schindhd]. Volksmed.: Windgalle ame Gaul reibt mer mit me Hunnskopp un legt en noh o. die Diir im Geilstall [Fogel Beliefs Penns Nr. 735]. a. 1596: obig dem weg der Ins bruch gehet [WerschwSchR]. a. 1604: das dritte theil obig der Seltenbach [Lgb. 120 259 (FR-Tiefth)]. a. 1658: obig dem schwartz höbel [GdArch. KL-Ottbg Gewannenbuch S. 13]. a. 1723: obig der Brücken [GGA Böbinger Renov.]. a. 1754: obig den Heydenbrünnlein [Kurpf. 165921 (NW-Weidth)]. — Zum Suffix -ig vgl. PfWB aufig, PfWB gegig, PfWB hintig, PfWB nebig, PfWB ohnig, PfWB übig, PfWB untig, PfWB wegig, PfWB widig, PfWB zwischig. Südhess. IV 1050; RhWB Rhein. VI 320. |
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