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 ElsWB (Bd. 1, Sp. 2a)   PfWB Trauung (Bd. 2, Sp. 440) 
  Su. Dü. Str. Z.; È M.; Ê Wh.] f. Ehe. [En Ainərə t É fərpraχə Dü. Su.] Eppes iⁿ d Eʰ bëkummeⁿ etwas als Mitgift bekommen. Der Schluss eines Kinderliedchens, das beim Schaukeln gesungen wird, die Frage von den Umstehenden, die Antwort von dem oder der Schaukelnden, lautet: [Wàs pəkhùm en t É? — A Pâr nèji ‘Sýa. — Wàs noχ tərtsýa? — A fíróti Khýa Balzenh.]. — Schweiz. 1, 6.

 

   Trauung f.: nach dem Schd., Trauung (drauuŋg) [allg.]. Zs. PfWB Ziviltrauung. Die bürgerliche Trauung durch den Standesbeamten geht gewöhnlich der kirchlichen Feier voraus. Volksgl.: Es bedeutet Glück in der Ehe, wenn am Trautag die Sonne scheint [ LA-Ilbh GH-Hagb], Unglück, wenn sich der Myrtenkranz auf dem Weg zur Kirche öffnet [ NW-Leistdt], wenn die Braut beim Niederknien in der Kirche in den Schleier ein Loch reißt [ LA-Herxh], wenn die Kerzen während der Trauung unruhig brennen [ NW-Meckh], wenn es während der Trauung regnet [ HB-Lu'thal LA-Ilbh]. Sonnenschein während der Trauung deutet Kinderreichtum an [ KL-Hoheck]. Vgl. auch die Angaben zum

[Bd. 2, Sp. 441]
Volksgl. bei Braut, Bräutigam, Hochzeit. Südhess. I 1672; RhWB Rhein. VIII 1310; Bad. I 537.