vatertheil, n. das vom vater herrührende erbtheil; patrimonium Stieler 2269: erlauben sie, dasz Arabella die reichthümer, welche ich von ihnen in verwahrung habe, als ihr vatertheil besitzen darf. Lessing 2, 59; ihm wird Gurgistans kron als richtig vatertheil rechtmäszig zuerkannt. A. Gryphius 1, 138. | | Mutter-erbe n.: 'Hinterlassenschaft der Mutter', Muddererbe [ BZ-Dernb]; vgl. PfWB Vatererbe. — | | Eigen n.: = PfWB Eigentum; uf Erb un Aaje 'zu erblichem Eigentum' [KU-Schmittw/O Don-Werb Schandein Sprachsch. 18]. Un 's geht dem dumme Kopp net in, daß Haus un Hof mein Aaje sinn [Christmann Grummet 55]. a. 1305: Dyse morgen hat er bit vnserme willen den hern von Otterburg vor recht eigen verkauft [OttbgUrkb. 266]. Südhess. II 48, Z. 35 ff.; RhWB Rhein. II 56, Z. 30 ff.; DWB DWb. III 96; Lexer Lexer I 518. |
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