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 DWB standbaum (Bd. 17, Sp. 731)   PfWB Aufzugs-ständer (Bd. 1, Sp. 417)   PfWB Stand(en)-baum (Bd. 6, Sp. 424) 
 standbaum, m.
1) 'stand-baum, heisset eine starcke stange, welche in einem pferde-stall, der mit keinen ordentlichen unterschiedenen ständen (4, i) versehen ist, zwischen die pferde nach der länge gelegt, und mit dem einen ende durch die sprissel der rauffe gesteckt wird, damit die pferde nicht zusammen kommen, und einander schmeissen mögen.' Zincke öcon. lex.2 2800. Eggers 2, 976 f. Adelung. Jacobsson 4, 253b: die pferde schnoben, bäumten sich auf und zerschlugen die standbäume. Musäus volksm. 4, 113 Hempel.
2) 'ein baum, wo abends raubvögel gern aufhocken, am tage sich häufig einschwingen und auch gerne übernachten.' Behlen 5, 672. Kehrein weidmannsspr. 280, vgl. DWB stand 4, m.
3) für rüstbaum (1, theil 8, 1543), lantenne, baum, der das hauptgerüst (zum bauen) trägt. Karmarsch-Heeren3 7, 440.

 

  Aufzugs-ständer m.: = PfWB Aufzugsmast, Ufzugsständer [Krebs 33].

 

   Stand(en)-baum m.:
1. 'einzelner Baum, den man auf einem abgeholzten Waldstück stehen läßt zum Samenwerfen, zum Schutz', Standbaam [ ZW-Battw KL-Hoheck PS-Gersb Hintwdth]; Pl. -bääm [ ZW-Battw KL-Hoheck]; Dim. -bäämche [ ZW-Battw]; vgl. PfWB Baliwo, PfWB Bloch 1 e, PfWB Mutterbaum, PfWB Standbuche, -eiche, -kiefer, -reis, PfWB Überhälter. a. 1786: demselben (dem Förster) die Standbäum auszuzeigen [Gemeinderechnung KL-Olsbr]. —
2. 'feststehende, dicke Stange mit Flaschenzug, Materialaufzug auf der Baustelle', Standbaam

[Bd. 6, Sp. 425]
[NW-Kallstdt, Krebs 33], -boom [ NW-Frankeck], Standebaam, Stannebaam [Krebs 33]; vgl. PfWB Aufzugsmast, -ständer, PfWB Ständer 8. — RhWB Rhein. VIII 519; DWB DWb. X, II,1 731. —