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 DWB schnackler (Bd. 15, Sp. 1160)   DWB schnacksen (Bd. 15, Sp. 1160)   PfWB schnackeln (Bd. 5, Sp. 1214) 
 schnackler, m., oberd. schnackler, schnackezer, knallende schneller mit der zunge oder mit den fingern, der schlucken, schluchzer Schm. 2, 566. Schöpf 634; s. DWB schnackeln.

 

 schnacksen, schnackezen, adv. mundartlich, schnellen, schnippen, schlucken Schm. 2, 566; s. DWB schnackeln.

 

   schnackeln schw.:
1. 'etwas gelingt endlich, kommt zum Ende'. 's schnackelt [ NW-Hardbg]. 's hot geschnackelt [Kaislt]. Alleweil hots g'schnaggelt [Bergz (Kamm 98), NW-Hardbg]. Des hot geschnackelt! [Krieger 34]. Jetzt hot's gschnak-

[Bd. 5, Sp. 1215]
kelt! [Feierowend 15/1965]. —
2. 'etwas endlich begreifen', schnackele (nagələ) [Thielen 101], schnackle (naglə) [ LA-Venn]. —
3. 'etwas geht verloren, geht in die Brüche'. 's hot g'schnackelt [ LA-Venn]. —
4. Wenn ein Spieler beim Klickerspiel alle Klicker verliert und ausscheiden muß: der is gschnackelt! [ FR-Carlsbg]; vgl. PfWB Kautenschnackelns. —
5. Androhung von Schlägen: heit schnackelt's! [ FR-Bobh]. —
6. vgl. PfWB Geschnackels. — RhWB Rhein. VII 1530/31 schnakken I; ElsWB Els. II 493 schnachlen, schnacklen and. Bed.; Kluge-Seebold22 645; DWB DWb. IX 1156.